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"Ausrüstungsbox" der anderen Art...
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18.05.2010, 15:58
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#1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.05.2009
Ort: Ellighofen
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"Ausrüstungsbox" der anderen Art...
Da wir ja keinen Unterthread für Ställe ect. haben, schmeiß ichs mal hier mit rein:
Wir als SV sind immer auf der Suche nach individuellen, gerne selbstgemachten/ gelösten Stallausrüstungsgegenständen.
Da hier im Forum ja einige "Macher" unterwges sind, denke ich, daß man davon nur profitieren kann (sofern die Leute sich auf den "Ideenklau" einlassen  )
Meine Frage also: Was habt ihr selbst gebaut/ "erfunden" für Euch im Stall?
Als Arbeitserleichterung, als Preisreduzierte Alternative ect.?
Ich fang da mal an.... :
Wir haben eine große Heuraufe aus OSB-Platten selbstgebaut. Überdacht, mit austauschbarem Boden, gut zu reinigen und mit großer Beladetüre.
Sie hat 6 Fressplätze, wäre beliebig erweiter- oder reduzierbar, ist Sturmfest und hat uns etwa 250€ Material und einen Tag Aufbau gekostet.
Ansonsten haben wir aus schönen berindeten Dillenbrettern und eigeschlagenen Hufeisen Halterungen fürs "Mistwerkzeug" gebaut.
Wir haben ebenfalls eine Heutauchstation, falls wir nochmals in die Bedrängnis kommen sollten, das Heu nass füttern zu müssen.
Zum (Teil-)Befestigen des Paddocks haben wir gebrauchte Terassensteine geschenkt bekommen, die wir unter der Raufe als fester Fressplatz verlegt haben.
Was habt ihr sonst noch so für Geldsparende Selfmade- Ideen? Immer her damit, man kann nie fertig sein mit seinem Stall......
Grüßles!
__________________
Carpe Diem!
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18.05.2010, 16:20
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#2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.02.2009
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Servus!
Wir haben eine sehr hohe Stallgasse und da habe ich eine lange Schnur an einem Ende der Decke befestigt, entlang der Decke bis zu einer Rolle am anderen Ende geführt und von dort runter zu einer Klemme.
Jetzt kann ich die Schnur aus der Klemme lösen und herunter fahren lassen. Dort hängen wir die Abschwitzdecken auf (mit einer Wäscheklammer damit sie nicht verrutscht) und ziehen das Ganze wieder hoch.
Dadurch haben wir das sperrige Zeug aus dem Weg und es kann gut trocknen. Anfänglich haben die Pferde zwar etwas verwundert geschaut, aber nach kurzer Zeit hoben sie nicht einmal mehr die Köpfe.
LG gerald
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18.05.2010, 17:08
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#3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.11.2008
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Hi,
mir ging es regelmäßig auf den Senkel, daß das Band oder Seil des E-Zauns an Übergängen regelmäßig durchbrennt. Ursache hierfür sind minimale Abstände zwischen Litze und Metall des Griffes. An diesen Abständen fängt es an mit funken und mittelfristig brennt das Seil/Band durch. Ich habe im landwirt. Zubehör Kauschen gefunden. Das sind eigentlich geöffnete Metallringe die für Drahtseile als Öse verwendet werden.

Anstatt Drahtseil nehme ich das E-Band und "verpressen" tue ich es mit einem zaunüblichen Seilverbinder. Bevorzug nehme ich die Kauschen aus Edelstahl. Die sind zwar teurer, aber dafür müssen sie nur einmal angeschafft werden. Den Torgriff hänge ich dann in der Öse ein. Wichtig ist, daß das Seil / Band relativ straff um die Kausche gezogen wird.
Seitdem brennt das Seil nicht mehr durch, und das Weidezaungerät kommt wieder richtig voll zur Geltung  .
Gruß Ben
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18.05.2010, 17:17
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#4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 29.12.2009
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Hi,
unsere Boxentüren sind ehemalige ganz normale Blechtüren. In der Mitte auseinandergeschnitten, die jeweilige Schnittstelle mit einer Blechleiste sauber vernietet und auf Unter- bzw. Obertür je ein Scharnier, sowie einen Riegelverschluß angebracht. Das Ganze gestrichen - et voila -. Kann nie mehr angeknabbert werden. (Und hält auch den 1 bis 2xligen wütenden Tritt/Jahr einer genervten Diva (unser Stütchen) stand).  . Wenn sie stark angesabbert und schmutzig sind, wasche ich sie einfach mit Wasser sauber.
Greta
Greta
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Unter dem Auge des Herrn gedeiht das Pferd (arab. Sprichwort)
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18.05.2010, 19:17
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#5 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 02.05.2010
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Von der Heuraufe hätte ich mal gerne ein Bild....
Über sowas denke ich auch immer wieder nach. Wir überlegen derzeit irgendwas Raufenartiges in den Stall zu bauen.
Lieber wäre mir aber, wenn ich da was auf den Paddock stellen könnte, damit die sich nochmal zwischen Stall/Tränke und Heu bewegen.
Leider ist es bei uns immer sehr windig und wir bräuchten gegen Regen ein sehr weit überstehendes Dach, das würde aber dazu führen, dass die Raufe ziemlich instabil wird, was hiesse, dass ich den Standort befestigen müsste, weil ich sie nicht regelmässig versetzen könnte.
Wir haben uns bisher nichts nennenswertes gebaut. Wir haben einen alten Holzsattelschrank in der Tiefe vergrössert, damit mein damaliger Westernsattel reinpasste...
Nicht selbstgebastelt, aber erwähnenswert: wir haben für unsere Zwischenzäune diese nervigen Plastikpfähle durch stabile Metallpfähle ersetzt. Da haben zwar 10 Stück knapp 30 Euro gekostet, aber das Geld haben wir schnell wieder rein.
60 Stück haben fast 120 Kilo gewogen. Für Stromzäune die man regelmässig umsetzt sind sie nichts, weil sie leiten, wenn die Litze drankommt. Aber unsere Plastikpfähle überleben maximal 9 bis 10 Monate. (Wenn man sie denn heil in die Erde bekommt)
Bezugsadresse kann ich gerne noch nachliefern.
Gruß
Chrittig
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19.05.2010, 15:50
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#6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.05.2009
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Hallo zusammen!
Na, da kommt ja schon was zusammen!
Gerald, gute Idee, wenn man eine so hohe Stallgasse hat!
Bei uns ist es leider "nieder" (natürlich nicht so nieder, daß die Elefanten keinen Platz hätten....  ).
Dafür haben wir aber glücklicherweise sowieso jede Menge Platz durch den Hof, den wir haben.
Wolfman, super Idee! Das Problem haben wir auch! Wieviel kosten denn die Teile?
Wir bräuchten EINIGE..... *seufz*
Greta, wir haben zwar keine Boxen, aber eine neue Stalleingangstüre wäre uU nicht schlecht... Haste mal ein Bild, wie das optisch so rüberkommt?
Chrittig, Bilders sind dabei. Wobei wir den OSB-Boden mittlerweile durch eine mit Kuststofffolie bezogene Konstruktion ersetzt haben, weil wir ja teils da Heu feucht füttern müssen und das sonst gammelt.
auch praktisch: wenn eines der Elemente mal durch die Witterung ect. kaputtgehen sollte, machen wir für etwa 10€ einfach ein neues.
Bisher ist die Raufe das 3. Jahr im Einsatz, ohne Defekte.
Die Scharniere an der Türe haben wir durch breite, dicke Gummibänder abgepolstert, damit keine Verletzungsgefahr besteht. Die Türe wird mit einem Splint geschlossen.
Unsere Variante haben wir fest am Boden installiert, man kann die Raufe aber sicher auch so bauen, daß sie versetzbar wäre.
Den Standort haben wir, wie beschrieben, mit Terassensteinplatten befestigt, die immer mal wieder in Anzeigenblättern zu verschenken sind, wenn die Leute ihre Terasse renovieren.
Platz ist in der Raufe überigens locker für einen großen Rundballen Heu, ist ja aber variierbar, je nachdem, wie groß man baut.
Für das Trennen innerhalb unserer Festzäune nehmen wir übrigens Spezielle Kunststoffpfähle mit Metallkern. Die sind sehr robust, leicht zu versetzen (wie die Plastikkollegen, aber VIEL Stabiler) und kosten nur wenig mehr als die Plastikkumpels:
Kunststoff - Rundpfähle - Pfähle - Krämer Pferdesport Shop
__________________
Carpe Diem!
Geändert von Orie (19.05.2010 um 15:52 Uhr)
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19.05.2010, 17:27
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#7 (permalink)
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Benutzer
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Ich hab' auch eine Kleinigkeit 
Und zwar habe ich mir Trensen- und Halfterhalter selber gebaut. Die Dinger kosten ja sowieso sehr wenig, aber meine sind quasi umsonst.
Und zwar handelt es sich einfach um Konservendosen in Standardgröße. Hübsch bunt bemalt und mit dem Boden an die Wand geschraubt. Ist ganz praktisch.
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19.05.2010, 19:09
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#8 (permalink)
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Neuer Benutzer
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lol, die Idee mit den Konservenbüchsen ist super...
Danke für die Bilder, Orie.
Das sieht nicht nur super aus, sondern auch wirklich haltbar.
Aber auch da hätte ich bei unserem Wetter Sorge, dass uns das Heu dauernd feucht wird, weil es reinregnet...
Gruss
Chrittig
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20.05.2010, 09:02
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#9 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Cooksonia, haben wir ähnlich auch gemacht:
Wir haben auch wieder berindete Dillen genommen und da drauf einfach ein Stück Rundholz, etwa 12cm Durchmesser und etwa 15cm Länge, von hinter her angeschraubt. Kosten: 1€/ Dille und das Rundholz waren starke Äste vom Brennholz....
chrittig, ja, haltbar isse schon, ist bei uns direktem Westwind ausgesetzt ohne Schutz davor...
Wir haben die dicken OSB-Platten verwendet.
Um das Dach haben wir uns die meisten Sorgen gemacht, wir haben seitlich dann noch einen Leiste anbringen müssen, seither hälts ohne Probleme auch größte Stürme aus.
Der Wind weht zwar auch immer wieder Regen seitlich rein, ist aber bei allen Raufen so.
Und: frisch angeregnetes Heu ist nicht schlecht für Pferde, die fressen das ja gleich weg. Es machen ja genügend Leute ihr Heu auch nass, ist also völlig egal. Nur angeregnetes Heu lagern geht nicht, weils dann irgendwann zu gammeln anfängt.
Der Ballen wurde übigens auch immer nur aussen Feucht vom Regen, und es muß schon ordentlich Stürmen dabei (-> Westwind). Innen blieb er immer trocken, bis die Pferde sich dahin weitergefressen hatten.
Nun geben wir das Heu ja morgens und abends extra rein... *seufz*
Und "beregnen" tun wirs künstlich mit dem Gartenschlauch.....
Grüßles!
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Carpe Diem!
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20.05.2010, 12:28
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#10 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 29.12.2009
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Servus Heike,
Also unsere Boxentüren sind ganz normale Brandschutztüren - eben aus Blech - mit den Maßen B 90cm, H 200cm und wie beschrieben, adaptiert.
Als Stalleingangstür sind sie m. E. zu schmal. Fotos werde ich noch machen, wenn die Kamera wieder im Haus ist (mein Mann hat sie mitgenommen).
Zum Aufhängen der Zaumzeuge,Halfter und Stricke haben wir ein grünes Holzbrett, in welches Hufnägel geschlagen wurden.
Greta
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Unter dem Auge des Herrn gedeiht das Pferd (arab. Sprichwort)
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